- (Frequently Asked Questions)

 


EPROP + Häufig gestellte Fragen

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Allgemein

Was ist der Eprop?

Gibt es eine Software für Windows® 2000?

Kann ich die aktuelle Software-Version auch mit meinem etwas älteren PC-Megabit-EPROMmer verwenden?

Kann ich meinen Baustein "abC...xyz" mit dem Eprop lesen, löschen, programmieren?

Meine Frage taucht hier nicht auf, was kann ich dagegen tun?

Fragen zur Hardware

Mein Eprop tut nicht so, wie ich gern will, was kann ich dagegen tun?

Der EPROP programmiert, verifiziert oder löscht nicht mehr, was kann ich nun tun?

Ich habe mein Steckernetzteil verloren, was für eines kann ich als Ersatz dafür nehmen?

Welchen PLCC-Adapter brauche ich für welchen EPROM oder Flash-Baustein?

Fragen zur Software

Ich habe nur Windows® 2k, XP, ... auf meinem Rechner. Was kann ich tun, um den Eprop dennoch daran zu betreiben?

Beim Starten der Eprop-Software stürtzt der Rechner ab oder es kommt eine Fehlermeldung des Betriebssystems. Was ist hier falsch?

Beim Aufruf des »Datei-Editors« oder »IC-Editors« kommt nur eine Fehlermeldung. Warum?

Wozu sind die beiden Dateien eprop.opt und eprop.cfg da?

Allgemeine Fragen zu Eproms und Flash-Bausteinen

Wie bekomme ich heraus, was das für ein Baustein ist, den ich hier gerade auf der Tastatur zu liegen habe?

Mein Flash-Baustein lässt sich nicht programmieren oder löschen?

Welchen PLCC-Adapter brauche ich für welchen EPROM oder Flash-Baustein?

Was bedeuten die Zahlen "27C" "28C, "29F"?

Fragen zu speziellen Devices

Wie kann ich den Baustein 28F001 mit dem „PC-Megabit-EPROMmer“ programmieren?

Wie kann ich den Baustein 28F002BC/BX mit dem Eprop programmieren?

Kann ich den Baustein Intel N82802AB mit dem Eprop programmieren?

Kann ich den Baustein SST39VF020 mit dem Eprop programmieren?

Kann ich den Baustein W49F002U mit dem Eprop programmieren?

Kann ich elektrisch löschbare Eproms (27SFxxx, W27Exxx, MX26Cxxx) mit dem Eprop programmieren?

 

Allgemein

Was ist der Eprop?

Der EPROP ist ein Programmiergerät für viele 8- und 16-Bit EPROMs, EEPROMs und Flash-EEPROMs mit DIL-Gehäuse. (Adapter für PLCC und LCC-Gehäuse sind erhältlich)

Das Gerät ist zum Anschluß an den Parallelport eines Personal Computer (IBM- kompatibel) vorgesehen. (Parallelportkabel und Steckernetzteil gehören zum Lieferumfang)

Es gab/gibt drei Hardwarevarianten des Eprop (Wenn im nachfolgenden Text nur von »Eprop« gesprochen wird, bezieht sich das – mehr oder weniger – auf alle drei Varianten):

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Kompatibilität der aktuellen Software zu älteren Hardwareversionen

Kann ich die aktuelle Software-Version (ver. 4.54) auch mit meinem alten PC-Megabit-Eprop verwenden?

Zu allen drei im vorigen Abschnitt genannten Hardwarevarianten ist die aktuelle Software ver. 4.54 kompatibel.

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Steckernetzteil für den Eprop

Sollte das mit dem »Eprop+« oder dem »PC-Megabit-EPROMmer« gelieferte Steckernetzteil (9V, 500mA) unauffindbar verschwunden sein, können Sie auch irgendein Standardnetzteil verwenden, das nur den nachfolgenden Bedingungen entsprechen sollte:


Ausgangsspannung:  9 - 12 Volt Gleichspannung
Ausgangsstrom:  500mA
Anschlußstecker:  DC-Hohlstecker

Außendurchmesser: 5,0 - 5,5 mm
Innendurchmesser: 2,1 - 2,5 mm
Polarität: 

Pluspol: innen
Minuspol: außen

Beachten Sie bitte: 

  • Die Kombination Außendurchmesser 5,5 mm mit Innendurchmesser 2,1 mm passt nicht in die DC-Buchse des »Eprop«.
    Die Kombination Außendurchmesser 5,5 mm mit Innendurchmesser 2,5 mm passt, sitzt aber nicht ganz zentrisch in der DC-Buchse, so dass bei dieser Kombination der DC-Stecker keinen großen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt werden darf.
    Am sinnvollsten wird daher ein DC-Stecker mit einem Außendurchmesser von 5mm und einem Innendurchmesser von 2,1mm eingesetzt - die anderen Werte dienen der Orientierung, falls ein solcher Stecker nicht aufzutreiben sein sollte. 

  • Die Gleichspannung des Netzteils braucht nicht besonders stabilisiert zu sein. Sollte das unstabilisierte Netzteil allerdings einen höheren Ausgangsstrom als 500mA liefern können, ist es ratsam, mit einer Ausgangsspannung von 9 Volt zu arbeiten. Das hält die Verlustleistung des im Eprop+ enthaltenen Schaltreglers und damit die Wärmeentwicklung des Gerätes in erträglichen Grenzen.

  • Bei Verwendung eines stabilisierten Netzteiles sollte dies in der Lage sein, mehr als 500mA zu liefern. Im Einschalt (Einsteck-)moment wird durch Kondensatoren und Schaltregler des Gerätes kurzzeitig ein höherer Strom als die genannten 500mA aufgenommen. 
    Bei stabilisierten Netzteilen, die diesen höheren Strom als Kurzschluß werten und den Ausgang schließen lässt sich der »Eprop« daher nicht initialisieren.

  • Bei unstabilisierten Netzteilen tritt dieser vorgenannte Effekt nicht auf, da bei diesen im Moment eines höheren Ausgangsstromes schlicht die Ausgangsspannung leicht zusammenbricht und sich aber wieder auf die Normspannung einpegelt, wenn der Moment des höheren Einschaltstromflusses (ca. 0,2-0,5 sec.) vorüber ist. 

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PLCC-Adapter

Um einen EPROM oder Flash-Baustein im PLCC-Gehäuse am Eprop programmieren oder auslesen zu können, benötigt man einen Adapter, den man in den DIL-Sockel des Eprop stecken kann und dessen andere Seite die nötigen Kontakte für den PLCC-Flash-Eprom aufweist.

Bei taskit bekommt man mehrere unterschiedliche PLCC-Adapter. Welcher ist der richtige für meinen Baustein?

Generell gilt: Die DIL-Seite des PLCC-Adapters muss soviele Anschlüsse haben, wie mein EPROM oder Flash-Baustein in einem DIL-Gehäuse auch hätte. Wenn mein EPROM oder Flash-Baustein im DIL-Gehäuse 28 Beinchen hätte, im PLCC-Gehäse aber 32 Anschlüsse – von diesen sind sicher einige "NC" (not connected) – hat, dann benötige ich einen Adapter "28-polig DIL auf 32-polig PLCC".
Wenn er dagegen sowohl im DIL-Gehäuse als auch im PLCC-Gehäse 32 Anschlusspins hat, benötige ich logischerweise einen Adapter "32-polig DIL auf 32-polig PLCC".

Eine Möglichkeit, den richtigen Adapter herauszufinden, funktioniert nur mit schon vorhandenem EPROM-Programmiergerät: in der Software des Eprop wird der gewünschte Baustein ausgewählt. Welche LED neben dem EPROM-Sockel leuchtet? Die Zahl wird notiert.
Der PLCC-EPROM oder PLCC-Flash-Baustein wird zur Hand genommen und die an den vier schmalen Rändern liegenden Anschlüsse werden gezählt. Diese Zahl wird auch notiert.
Hinter die erste Zahl muss nur noch "-polig DIL", hinter die zweite Zahl nur noch "-polig PLCC" geschrieben werden und man hat die nötigen Angaben für den Adapter.

Als Faustregel lässt sich sagen, dass die EPROM und Flash-Bausteine bis zu einer Speicherkapazität von 512kBit (64kB x 8, also kleiner oder gleich xxC512) im DIL-Gehäuse mit 28 Anschlüssen daherkommen; ab einer Speicherkapazität von 1MBit (128kB x 8, also größer oder gleich xxC010) haben die 8-bit EPROMs und Flash-Bausteine im DIL-Gehäuse sehr wahrscheinlich auch 32 Anschlusspins.
Solche Faustregeln treffen meist zu aber eben nicht immer. Ein Beispiel, wo sie nicht zutrifft: die 512kBit, 5 Volt Flash-Bausteine – 29F/C512 – stecken auch in einem 32poligen DIL-Gehäuse, benötigen im PLCC-Gehäse also einen Adapter "32-polig DIL auf 32-polig PLCC". Um sich selbst also vor Fehlkäufen zu bewahren, ist es grundsätzlich güstiger die folgende Vorgehensweise zu befolgen:

  • den Hersteller des EPROM oder Flash-Bausteins herausbekommen (das Herstellerkürzel verbirgt sich meist im Präfix der EPROM-Bezeichnung).

  • auf der Webseite des Herstellers ein Datenblatt fü den EPROM oder Flash-Baustein ausfindig machen und studieren (diese Datenblätter liegen meist im plattformübergreifenden pdf-Format vor).

  • sollte einer der beiden vorigen Schritte erfolglos gewesen sein, hilft sicherlich die Benutzung einer Internet-Suchmaschine der eigenen Wahl auf der Suche nach Datenblättern von kompatiblen EPROM und Flash-Baustein Typen.

  • Im Datenblatt die unterschiedlichen Packungsformen anschauen und vergleichen (meist finden sich unterschiedlichen Gehäseformen eines EPROMs oder Flash-Bausteins mit kleinen Zeichnungen auf der ersten oder zweiten Seite eines Datenblattes, sind also nur schwer zu verfehlen).

  • Aus der Anzahl der Pins bei der "DIL" oder "PDIP" genannten Bauform und dem oben Gesagten auf den nötigen DIL – PLCC-Adapter schließen. Sollte der EPROM oder Flash-Baustein im DIL-Gehäuse weniger als 32 Pins haben, dann kann man den Zeichnungen im Datenblatt auch entnehmen, dass einige der 32 Pins des PLCC-Gehäuses nicht angeschlossen sind; das wird häufig mit "NC" - not connected oder so ähnlich bezeichnet.

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Bekannte Probleme der Hardware

Abnormales Verhalten

Phänomen:

  • nach dem Reset des »Eprop+« (Optionen -> I/O Adresse) leuchten die Dioden „Change“ und „Program“

  • gelöschte Eproms werden nicht als gelöscht erkannt.

  • beim Auslesen der gelöschten Eproms in den IC-Editor erscheinen „zufällige“ Daten (08 04 ....) und nicht, was zu erwarten ist: (ff ff ff ff ff ...)

mögliche Ursache(n):

  • alle Drucker- und sonstigen Treiber, die auf den Parallelport zugreifen, (ZIP-Laufwerk etc.) und bidirektional arbeiten, können Probleme mit dem Gerät verursachen.

Bisher bekannte Druckertreiber dieser Kategorie sind:

  • HP Deskjet der Serien 69x und 89x

  • HP Laserjet 5L

Lösungsvarianten:

  • Deinstallation des Druckertreibers,

  • Starten des Rechners mit purem DOS (beim Starten von Windows® ´95 oder ´98: Taste F8 drücken –> „Eingabeaufforderung im gesicherten Modus“ wählen) oder Startdiskette benutzen

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Plötzlicher Defekt des Eprop

Es kommt leider manchmal vor, beim EPROP+ häufiger als beim PC-Megabit-EPROMmer, dass einer der Schalt-Transistoren, die die einzelnen Pins des EPROM-Sockel mit den jeweiligen Spannungen (VCC – Betriebsspannung und VPP – Programmierspannung) versorgen, kaputt gehen.
Für den Defekt kann es verschiedene Ursachen geben. Leider ist es uns bisher noch nicht gelunden, eine der uns bisher bekannt gewordenen wirklich reliabel zu rekonstruieren.

Wie auch immer der Transistor zu seinem Defekt kam – sollte sich das EPROM oder der Flash-Baustein plötzlich nicht mehr programmieren oder lesen lassen, obwohl das bis gestern noch ging, dann liegt die Vermutung nahe, dass es sich dabei um einen solchen defekten Transistor handeln könnte. Auffallend an diesem Phänomen ist, dass es bestimmte Bausteingrößen betrifft: beispielsweise lässt sich ein 27C265 noch programmieren, ein 27C512 aber nicht mehr. Das ist verständlich, da die VPP-Pins dieser beiden EPROMs an unterschiedlichen Pins des EPROM-Sockels zu liegen kommen.

Sollten Sie die Vermutung haben, dass ein solcher Defekt bei Ihrem Gerät vorliegt, können Sie auch versuchen, den defekten Transistor selbst herauszufinden und auszutauschen. Ein kleines Testprogramm mit Schaltplanauszug und Anleitung finden Sie hier weiter unten im Downloadbereich.
Neben diesen Testprogrammen benötigen Sie ein Multimeter, das in der Lage ist, Spannungen im Bereich von 0 bis 25 Volt anzuzeigen sowie die folgenden Fähigkeiten:

  • Sie können mit dem Multimeter umgehen,

  • Sie können einen Schaltplan lesen,

  • Sie sind in der Lage auch SMD-Bauteile löten zu können.

Nur wenn Sie alle drei dieser Fragen guten Gewissens mit "ja" beantworten konnten, lohnt es sich für Sie, eine der Dateien mit den Testprogrammen herunterzuladen.
Sollten Sie Ihr Gerät lieber zur Reparatur einschicken wollen, finden Sie die Lieferanschrift auf der Kontakt-Seite

Die Dateien mit den Testprogrammen sind:

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Bekannte Probleme der Software

Eprop-Software und Windows® 2000 / Windows® XP

Unter Windows® 2000, Windows® XP und anderen NT-Derivaten ist die derzeit aktuelle Software für den »Eprop« (ver. 4.54) leider nicht direkt lauffähig, da Treiberstruktur und Zugriffe auf die Hardware und also auch den Parallelport völlig anders geregelt werden als unter den Dos-basierten Windows® -Varianten.

Sie können aber einen Porttreiber installieren, der den Betrieb der Eprop-Software auch unter den NT-basierten Betriebssystemen möglich macht.
Verschiedene Versionen von Porttreibern und deren Installation werden auf einer gesonderten Seite beschrieben.

Sollten Sie keinen Porttreiber einsetzen wollen, und sollten Sie keine Möglichkeit haben, nachträglich Platz für eine Dos-basierte Partition (mit Dual-Boot) zu schaffen, besteht immer noch die Möglichkeit, den Rechner per Bootdiskette mit darauf befindlichem minimalem Dos-System zu starten.

Wie eine solche Bootdiskette aufgebaut werden kann, wird hier beschrieben.

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Die Dateien eprop.opt und eprop.cfg

Im Verzeichnis der Eprop-Software – beziehungsweise im aktuellen Verzeichnis, aus dem heraus die Eprop-Software aufgerufen wurde, falls das Verzeichnis mit der Eprop-Software in den Suchpfad aufgenommen wurde – werden beim Beenden der Eprop-Software zwei Dateien angelegt.
Die Dateien eprop.opt und eprop.cfg sorgen dafür, dass einmal eingestellte Parameter (Dateiname, Verzeichnis, Dateiformat, I/O-Adresse) beim nächsten Start der Eprop-Software gleich zur Verfügung stehen.

In der Datei eprop.opt werden verschiedene Arbeitsparameter für die Eprop-Software gesichert. Die Datei eprop.opt kann mit einem Texteditor geöffnet, betrachtet und verändert werden. Das Dateiformat

 Variablenname   : Wert                                                     :

ist dabei zu beachten. Jede Zeile ist 78 Zeichen lang und endet mit einem Doppelpunkt.
Beim Starten der eprop.exe wird die Datei eprop.opt ausgelesen und die zuletzt eingestellten Parameter, unter anderen:

  • WorkDir — Arbeitsverzeichnis

  • Filename — Dateiname

  • FileFormat — Dateiformat (binär, Intel-Hex, Intel-Hex86...) zahlcodiert

  • DeviceName — zuletzt eingestellter »Baustein«

werden so wieder in die Software übernommen.
Ablesbar sind die Parameter innerhalb des Softwarefensters im »Parameter-Kasten« unter den Überschriften »Datei-Parameter«, »Baustein-Parameter« und »CPU-Parameter«.

In der Datei eprop.cfg werden neben hardwarespezifischeren Daten

  • PORTBASE — HW-Adresse, an die der EPROP angeschlossen ist

  • SoundDelay — Tonlänge des Beepers (Der Wert 0 schaltet den Ton aus.)

auch solche Parameter gesichert, die das Aussehen der Oberfläche beeinflussen:

  • Display_Mode — Fensteranzeige in Farbe "COLOR" oder einfarbig "MONO"

  • x_Color — Einstellung der Farbe von Fensterelement "x"

sowie Parameter gespeichert, die die Kommunikation zwischen der Eprop-Software und anderen Programmen steuern:

  • Monitor_Call — Aufrufzeile des Hexeditors (standardmäßig ist das der mitgelieferte Hexedit.exe)

Zum fehlerfreien Aufruf des Hexeditors mit hexedit.exe muss die letztgenannte Zeile folgendes enthalten:

  1. den kompletten, absoluten Pfad zum Hexeditor, also

    c:\der\komplette\Pfad\zum\Verzeichnis\mit\hexedit.exe

  2. ein Leerzeichen

  3. die Übergabeparameter für hexedit:

    -o%lx %s

Nur dann klappt der Aufruf von hexedit.exe bei gleichzeitiger Übergabe der Datei- oder EPROM-inhalts.

Auch die Datei eprop.cfg kann mit einem beliebigen Texteditor gelesen und bearbeitet werden. Dabei ist das Dateiformat

 Variablenname   : Wert                                                     :

zu beachten. Jede Zeile ist 78 Zeichen lang und endet mit einem Doppelpunkt.

Sollte es irgendwelche Probleme mit den in den Dateien eprop.opt oder eprop.cfg eingestellten Parametern geben, z.B.

  • stürtzt der Rechner beim Starten der Eprop-Software ab, weil ein falscher I/O-Port eingestellt ist und die Eprop-Software vergeblich versucht, darauf zuzugreifen

  • klappt der Aufruf vom »Datei-Editor« oder »IC-Editor« nicht; statt dessen kommt eine Fehlermeldung "Die Datei (null) kann nicht geöffnet werden"

hilft neben Anpassen der Parameter an die tatsächlichen Gegebenheiten unter Berücksichtigung des oben genannten Dateiformates auch das Löschen oder zeitweilige Verschieben der Datei(en) eprop.cfg (und eprop.opt). Wenn die Datei(en) im aktuellen Verzeichnis nicht zur Verfügung stehen, sucht die Eprop-Software beim nächsten Start nach der Hardware und stellt dann meistenteils den richtigen Port wieder ein (falls nicht, hilft das Menü: »Option« –> »I/O-Adresse«). Die Software generiert auch den richtigen Aufruf von hexedit.exe. Beim Beenden der Eprop-Software werden die beiden Dateien eprop.cfg und eprop.opt im aktuellen Verzeichnis neu erstellt.

 

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Programmierbare EPROM-, EEPROM- und Flash-Typen

Welche EPROMs/ Flash-Bausteine sind mit dem »Eprop« programmierbar?

Eine Übersicht über die derzeit mit dem »Eprop+« direkt programmierbaren Eproms und Flash-Bausteine ist auf der Liste der in der Software (aktuelle Version 4.54) direkt anwählbaren Speicherbausteine zu finden. 
Mit dem »PC-Megabit-EPROMmer« sind nicht alle dort gelisteten Bausteine programmierbar, die Einschränkungen werden dort oder hier in den FAQs benannt.
Doch auch wenn Ihr Baustein nicht auf dieser Liste stehen sollte, bedeutet das noch nicht, dass er nicht mit dem »Eprop+« oder dem »PC-Megabit-EPROMmer« programmierbar wäre. Hier ein paar Hinweise, um einer möglichen Antwort auf diese Frage näher zu kommen: 

Die Bausteinbezeichnungen setzen sich zusammen aus den eigentlichen Angaben über Art und Größe des Bausteins sowie einigen Präfixen (meist Herstellerpräfixe), Infixen und Suffixen (z.B. zur Unterscheidung von einzelnen Typenreihen und/oder Bauformen). 

Bei der Auswahl des Bausteins können diese Präfixe, Infixe und Suffixe zumeist ignoriert werden. So sind beispielsweise ein AM27C512 und ein AT27C512R gleichermaßen über die Einstellung „27512“ in der Gruppe „8x64kBit Eproms“ der Rubrik „8bit-Eproms“ les- und programmierbar, auch wenn der eine von AMD (AM27C512) und der andere von Atmel (AT27C512R) hergestellt wurden. Das Suffix bei dem Atmel-Eprom bedeutet das er auch mit einem „Rapid Programming Algorithm“ programmiert werden könnte (eine Funktion, die vom Eprop derzeit allerdings nicht unterstützt wird).
Ferner codieren die Eprom-Hersteller gern auch noch die Zugriffszeit, Bauform, Temperaturbereich in der Typenbezeichnung. Meist ist dies aber nach dem Suffix und einem kurzen Bindestrich auf dem Baustein vermerkt.
Ein Beispiel:

  • »AT27C512R-45PC« – Hersteller: Atmel, 8x64 kBit Eprom, CMOS-Technologie; 45ns Zugriffszeit, DIP/DIL-Gehäuse, 0 bis 70°C Einsatztemperatur

  • »AT27C512R-15JA« – Hersteller: Atmel, 8x64 kBit Eprom, CMOS-Technologie; 150ns Zugriffszeit, PLCC-Gehäuse, -40 bis 125°C Einsatztemperatur

Die Bedeutung einzelner Angaben sind am sinnvollsten bei den Eprom- oder Flash-Herstellern selbst zu klären.
Meist sind Datenblätter der Bausteine bei den Herstellern downloadbar. 

Daneben gibt es aber auch EPROMs, deren Bezeichnung nicht so eindeutig auf Größe und Funktion des EPROMs schließen lässt.
Ein »B57604« ist beispielsweise nach den herkömmlichen EPROM-Bezeichnungen, wie sie hier oben erläutert wurden, eigentlich ein 27C256.
Wie findet man diesen Zusammenhang heraus?
Es gibt im Internet Tabellen und andere Hinweise, die beim Finden der "eigentlichen" EPROM-Bezeichnung hilfreich sein können, eine Zuordnungstabelle dieser »Bxxxxx«-Typen zu regulären EPROM-Bezeichnungen wäre beispielsweise auf http://www.evc.de/de/service/q2000.asp zu finden.

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Ist mein Device »abC...xyz« mit dem »Eprop« programmierbar?


Hierbei gilt im Prinzip das im Abschnitt "Welche Eproms/ Flash-Bausteine sind mit dem »Eprop« programmierbar?" Gesagte. 
Und darüber hinaus: Bei unbekannten Baustein-Typen ist es sinnvoll, die Datenblätter (sind oft bei den Herstellern als downloadbare PDF-Dateien verfügbar) mit denen ähnlicher Typen zu vergleichen, um Kompatibilitäten oder Unterschiede herauszufinden. Bei einigen Herstellern gibt es auch Cross-Referenz-Listen, womit die Kompatibilität zu den Devices anderer Hersteller schnell und einfach herausgefunden werden kann.

 

Was bedeuten die Zahlen "27C", "28C", "29F" bei den EPROM-Bezeichnungen?

Die Präfixe bei den EPROM und Flash-Baustein-Bezeichnungen weisen auf den Typ der Bausteine hin. Eine grobe Übersicht:

  • 27C – EPROM: Programmierbarer Baustein, meist mit UV-Licht löschbar (erkennbar auch am kleinen "bullaugenförmigen" Fenster auf der Oberseite des Bausteins – das Fenster wird im Einsatz oft gegen ein versehentliches oder schleichendes Löschen durch natürliche UV-Strahlung überklebt). Die Programmierspannungen (VPP) sind je nach EPROM-Art sehr unterschiedlich, sie reichen - chronologisch geordnet - von 25 bis 12,75 Volt; im Zweifelsfall sind sie entweder auf dem EPROM aufgedruckt oder man muss das Datenblatt oder den Hersteller des EPROM konsultieren

  • 28C / 29EE / 29C – EEPROM: Programmierbarer elektrisch löschbarer Baustein. Das Löschen geschieht im Programmiergerät durch Neu-schreiben.

  • 28F – 12V Flash-Bausteine: Gelöscht werden die Flash-Bausteine entweder durch Anlegen einer bestimmten Spannung (meist 12V) an einem bestimmten Pin oder durch Anlegen einer bestimmten Spannungssequenz an bestimmten Pins. Das Löschen aller Speicherzellen des Flash-Bausteins erfolgt mit einem Schlage: daher auch der Name "Flash-Baustein". Zum Programmieren müssen meist die 12V Programmierspannung an einem bestimmten Pin vorhanden sein.

  • 29F / 49F – 5V Flash-Bausteine: Bei diesen Typen werden 5 Volt zum Löschen oder/und Programmieren des Speicherbausteins benötigt.

Diese kurze Liste erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Im Zweifelsfall hilft nur ein Blick in die Dokumentation des Herstellers des EEPROMs oder Flash-Bausteins (Datenblatt).

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Beim Versuch den Flash-Baustein oder das EEPROM zu löschen, kommt sehr schnell die Meldung „Baustein lässt sich nicht löschen“. Bis gestern hat der Baustein aber noch ohne Probleme seinen Dienst auf dem Motherboard getan. Was ist hier falsch?

Wahrscheinlich ist der Baustein mit einem Software-Löschschutz versehen. Mancher Löschschutz lässt sich mit der Software des Eprop aufheben. Wählen Sie aus dem Menü „Aktion“ den Punkt „Zusatz“. Sollte es für diesen Baustein einen Lösch- und Programmierschutz geben, so öffnet sich ein neues Fensterchen in dem Sie die Chance haben, diesen Schutz für den gesamten Baustein aufzuheben oder aber zu setzen.

Bevor Sie weitermachen, haben Sie jetzt also noch einmal die Chance zu überlegen, ob Sie diesen Baustein wirklich löschen wollen und ob Sie vorher den Inhalt des Bausteins gesichert haben.

Wählen Sie „Reset Protection“ und der Baustein sollte sich anschließend löschen lassen.

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Einzelne bekannte Bausteintypen:

In der Software direkt anwählbare Devices mit Besonderheiten

  • 28F001 mit dem »PC-Megabit-EPROMmer«
    Zur Programmierung des Boot- Blocks dieses Bausteins ist es notwendig, den PIN 30 auf 12 V zu legen. Dies ist jedoch mit der Hardware des »PC-Megabit-EPROP« (Eprommer älterer Bauart mit zwei EPROM-Sockeln) nicht direkt möglich.
    Mit einem einfachen Adapter lässt sich das Problem aber lösen: PIN 30 muss mit PIN 1 (VPP) verbunden werden, darf dann aber nicht am EPROM- Sockel anliegen (sonst wird der »Eprop« beschädigt). Man verwendet z. B. einen IC-Sockel, dessen PIN 30 gekürzt und per Draht mit PIN 1 verbunden wird.
    Für den »Eprop+« ist dieser Sockel-Adapter nicht mehr nötig. Hier kann der 28F001 direkt in den »Eprop+« eingesetzt und programmiert werden.

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  • 28F002BC/BX
    Der 28F002BX kann nur über einen Sockel-Adapter mit dem »Eprop+« programmiert werden. Dieser Adapter kann mit etwas Geschick selbst aufgebaut werden, eine Beschreibung, welche Pins vom EPROM-Sockel zu welchen Pins des 28F002 geführt werden findet sich in P28F002BC.PDF.

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Eingeschränkt verwendbare Devices

  • Elektrisch löschbare EPROMs (27SFxxx, W27Exxx, MX26Cxxx)
    Neuere – elektrisch löschbare – EPROMs (z.B. 27SFxxx, W27Exxx, MX26Cxxx) sind mit dem »Eprop« programmier- und lesbar, genauso wie deren UV-löschbaren Verwandten. Gelöscht werden können sie mit dem »Eprop« nicht.

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  • W49F002U 
    Voraussetzung für das Programmieren ist das Vorhandensein der Software-Version 4.5. Verwenden Sie die Einstellung Mx29F022NT (Macronix). Diese funktioniert beim W49F002U. Falls jedoch 'Boot Block Lockout' (Lösch-/Schreibschutz für den Bootblock-Sektor) aktiviert wurde, können die oberen 16kByte weder gelöscht noch beschrieben werden, da sich dieses Feature bei diesem Baustein nicht wieder zurücknehmen lässt.
    In der Software-Version 4.54 ist der W49F002U direkt anwählbar, das Problem mit dem 'Boot Block Lockout' bleibt bestehen.

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Nicht anwählbare und zum Teil riskante Devices

Bei den für die nachfolgend aufgeführten Bausteine gilt grundsätzlich: Diese Bausteine konnten bisher nicht auf ihre mögliche Bearbeitbarkeit mit dem »Eprop« getestet werden. Die nachfolgenden Hinweise entstammen daher nur dem Studium der Datenblättern der Device-Hersteller. Diese Hinweise wurden nur aufgrund der häufigeren Nachfrage hier aufgenommen.
Die Firma taskit GmbH übernimmt trotz und wegen der in den nachfolgenden Hinweisen bereits enthaltenen Warnungen keinerlei Verantwortung für die Richtigkeit dieser Hinweise.

Sie folgen den Hinweisen also auf eigene Gefahr.

Und wenn der eine oder andere Baustein nicht mit dem »PC-Megabit-EPROMmer« oder dem »Eprop+« programmierbar ist, bedenken Sie bitte, dass jedes Gerät auch seine Grenzen hat. Danke

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  • Intel N82802AB (PLCC32)
    Bei diesem Baustein handelt es sich nicht um ein reines Flash, sondern um einen sogenannten Firmwarehub (FWH).
    Dessen Pinbelegung ist nicht nur völlig inkompatibel zu Standard-Flashs, dieses Device verfügt auch über eine deutlich erweiterte Funktionalität. Der Flash-Speicher ist also nur ein Teil eines komplexen Bausteins. Doch selbst wenn man der Pinbelegung Rechnung tragen könnte (konnte bisher noch nicht bis ins letzte überprüft werden) wäre die Benutzung am Eprop+ nicht empfehlenswert, da die maximal Betriebsspannung laut Datenblatt 3,6 Volt nicht überschreiten darf, der »Eprop« seinerseits aber mit minimal 5Volt VPP/VCC arbeitet.

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  • SST39VF020
    Für den SST39VF020 kann man zwar prinzipiell den SST39SF020 aus der Liste wählen, dies ist jedoch nicht wirklich empfehlenswert und geschieht damit auf eigenes Risiko! Der SST39VF020 ist ein 3,3 V Flash und vom »Eprop+« werden nur 5 V Bausteine unterstützt, es besteht also die Gefahr, dass der Baustein und/oder der »Eprop+« beschädigt werden könnten!

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Sollten Sie Fehler in diesen FAQs finden oder Fragen haben, die hier noch nicht beantwortet wurden, schreiben Sie bitte eine Mail an eprop@taskit.de

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