Tipps und Tricks zum Eprop plus

ACHTUNG:
Bitte beachten Sie, dass Änderungen im BIOS-Setup zu Garantieverlust bei Serviceverträgen führen können. Fragen Sie Ihren Händler bei Problemen. Notieren Sie sich die Einstellungen vor und nach der Umstellung, und legen Sie eine Kopie den Geräteunterlagen bei.
Sollte es trotz dieser Einstellung Probleme geben, sollten Sie zuerst von einer Diskette booten (mit "Format a: /s" eine DOS - Bootdiskette erstellen). Das einfachste DOS-System genügt. Legen Sie nun unsere "EPROP+"- Diskette ein und installieren Sie nochmals die Software neu. Starten Sie das Programm mit "Eprop".
Informieren Sie sich über den genauen Syntax der Install- Routine ( "Install /?").
Sollte Ihr Gerät so einwandfrei funktionieren, kopieren Sie sich bitte das "Eprop" Verzeichnis auf die Bootdiskette und nutzen Sie diese, wenn Sie den EPROP+ an anderen Geräten nutzen wollen. Sie ersparen Sich sowohl das neu installieren der EPROP+ Software als auch möglicherweise eine Menge Ärger mit exotischen Windows95, Windows98 oder WinNT Konstellationen.


 


Nützliches zu EPROMs


Beispiele


Probleme bei der Installation


Probleme beim Betrieb

Softwareversionen:

Mit der Version 4.0 startete der EPROP+. Der Resetimpuls ist zu kurz. Für den Anwender heißt es, bei jedem Start des Programms unter dem Menüpunkt –Option-- , dann –I/O- Adresse—die Anschlussadresse des Gerätes erneut einzustellen.
Flash-Bausteine 28F001 BX-T und BX-B sind leider fehlerhaft implementiert. Für die Programmierung von 28F001-Flash ist ein Softwareupdate leider unerlässlich. Abgesehen einiger Meldungen des Vorgängergerätes (z.B. "EPROM in linken Sockel einlegen") ist die Version 4.0 dennoch für den täglichen Gebrauch tauglich.
Die Version 4.02, gefolgt von 4.03, behob den 28F001-Flash Fehler und der Reset wurde erheblich verlängert. Die Software wurde so geändert, dass auch der Vorgänger des EPROP+, das Volumenmodell "EPROP-Megabit Eprommer", damit betrieben werden kann. Beide Versionen wurden nur in kleinen Stückzahlen ausgeliefert und arbeiten bis auf einige Meldungen des Vorgängergerätes (z.B. "EPROM in linken Sockel einlegen") einwandfrei.
Die Version 4.04 enthält einige wenige neue Flashbausteine, Meldungen wurden überarbeitet und bei Beendigung des Programms wird eine geänderte Sequenz zum LPT-Port geschrieben, um das in Einzelfällen aufgetretene Blockieren von LPT-Donglen zu vermeiden. Diese Version liegt den Geräten ab ca. 4980880 bei.


Probleme bei der Installation:

Der LPT- Port wird von unserem Gerät im SPP – Mode (Standard Parallel Port) genutzt, um die größtmögliche Kompatibilität mit den diversen PC- Fabrikaten zu erreichen.
An Notebooks und Laptops kann auf Grund verschiedener Abweichungen der Ausgänge gegenüber normalen PCs die Installation unmöglich werden.
In verschiedenen PC- BIOSen wird dieser Mode auch –Normal--, oder –Centronics--, oder
–nur Output—genannt. Bitte lesen Sie in Ihren PC- Mainboardmanual nach, ob und wie Sie die Einstellung des LPT- Ports bei Ihrem Gerät ändern können.
Da unser Gerät 17 Signalleitungen des LPT- Ports nutzt (davon nur 8 für Datenbits ! ), sollten Sie auch ggf. den EPROP+ auf einem weiteren PC installieren.
Alle PCs mit PCI- Bus besitzen Onboard- Schnittstellen, die Sie im BIOS konfigurieren können. Bei älteren PCs ohne PCI prüfen Sie bitte die eingebaute LPT- Port Platine.
Betreiben Sie ZIP oder ähnliche Laufwerke am Parallelport, sollten Sie die Installation mit dem SPP- Mode durchführen. Ist die Installation erfolgreich, können Sie auf EPP wechseln.
Bitte überprüfen Sie den EPROP+ nach dem Wechsel nochmals.
Der ECP oder auch der EPP+ECP- Mode führt sehr wahrscheinlich zu Fehlern.


Probleme beim Betrieb:

DOS pur oder ein Standard DOS- Fenster unter Win95 (auch "B") und Win98 in der einfachsten Form genügt, um schnell und sicher mit der Menüoberfläche zu arbeiten. Wollen Sie mit Maus unter DOS pur arbeiten, müssen Sie eine Maus expliziert installieren.
Schließen Sie bitte alle Anwendungen unter Windows, wenn Sie zum erstenmal "EPROP+" unter dem Windows- DOS starten. Dieser geringe Zusatzaufwand kann Ihnen bei einem Absturz mühevolles Restaurieren von Daten ersparen

Win95, Win95B, Win98:

Verwenden Sie Hewlett Packard Drucker der Serie 69x und 89x, kann der Druckertreiber zu Problemen führen. Deaktivieren Sie die Optionen rund um "Drucken unter DOS", wenn Sie nicht aus anderen DOS- basierten Programmen drucken müssen. Treten dennoch Probleme auf, nutzen Sie bitte eine DOS- Bootdiskette für den Betrieb des EPROP+. Holen Sie sich Rat und ggf. ein Update der Druckersoftware direkt beim HP- Händler.
CAD- Programme mit oder ohne LPT-Dongle, die Postscript- Formate verwenden, "verwildern" teilweise ebenfalls den LPT- Port, so dass nur der direkte DOS- Modus oder die Bootdiskette der Ausweg bleibt.
EPROP+ funktioniert im DOS- Vollbild und im DOS- Fenster. Beim Umschalten in andere Tasks verlangsamt sich die Programmierung, setzt aber nicht mit Fehler aus. Im DOS-Fenster können je nach Systemauslastung die aktuellen Adressen stoppen oder ruckartig aktualisiert werden. Dies stellt keine Fehlfunktion des Programms oder Gerätes dar.
Läuft der EPROP+ im Hintergrund, sind normalerweise akustische Signale des EPROP+ trotzdem zu vernehmen.
Lesen Sie bitte diese Bedienungsanleitung vor telefonischen Anfragen.
Notieren Sie sich Abweichungen von der normalen Funktion. Sie sollten Ihren Rechner und die Software des EPROP+ gestartet haben, die Seriennummer des Gerätes und die Softwareversion sollten bekannt sein.


Nützliches zu EPROMs und Co.:

Durch jahrzehntelangen Einsatz von EPROMs, durch viele Hersteller, die kamen und gingen, durch neue Bezeichnungszusätze und und und ...., entstanden so viele verschiedene Bezeichnungen, dass wir unmöglich alle kennen oder aufführen konnten. Dennoch verblieb einiges unverändert und wurde zum Standard.
Alle EPROMs weisen eine Bezeichnungsfolge von "27 (C) XXX(X)", z.B. TMS27C512JL
Sie benötigen nur die Zahlenfolge, die mit 27 beginnt und die unmittelbar folgenden 3 oder 4 Ziffern. Nach der 27 kann ein "C" für in CMOS- Technologie gefertigt, folgen. Folgt der 27 "EE" handelt es sich um ein EEPROM, und dieser Baustein ist unter EEPROMS auszuwählen.
Die Programmierspannung kann zur Zerstörung des EPROMs führen und ist bei gebrauchten EPROMs unter allen Umständen korrekt aus dem Aufdruck zu lesen. Es wird meist dafür die Zeile unter der Typenangabe verwendet und in etwa mit "12.75", oder "PGM 21V" bezeichnet. Vor der Programmierspannung steht eigentlich nie ein "-" .
Bei einer Ziffernfolge mit "- 12" direkt nach der Typenbezeichnung handelt es sich meist um die Geschwindigkeit des EPROMs.
Ladenneue EPROMs sind 12,5 oder 12,75 Volt- Bausteine und entsprechend auszuwählen.
Nur Typen bis 27-256 können 21 Volt Typen sein, ab 27-512 kamen von je her nur 12,75 (12,5- 13) Volt Typen zum Einsatz.
Da 21 Volt Versionen schon ein "biblisches" Alter aufweisen müssen, ist von einem Einsatz in kommerzielle Geräte abzusehen.
Gebrauchte EPROMs müssen vor dem Programmieren mit UV- Licht gelöscht werden. Vorhandene Labels sind abzuziehen. Dazu keine scharfkantigen Werkzeuge benutzen, da dadurch das Glasfenster beschädigt werden kann. Anschließend das Fenster mit Brennspiritus nochmals reinigen.
Bei EPROMs kommen in letzter Zeit sogenannte One Time Programmable –OTP- Versionen (Einweg- EPROM) auf den Markt. Diese besitzen kein Fenster und meist ein schwarzes Gehäuse. Sie sind in keiner Form löschbar, werden aber mit 27-XXX ebenfalls bezeichnet und lassen sich wie ein "normales" EPROM programmieren.

OTP- Typen kosten nur etwa ein Drittel klassischer EPROMs und bieten folgende 
Vor- und Nachteile:

kein restloses Entfernen von Labeln nötig, da kompletter Austausch erfolgt
kein Ausrichten von beim Ausbau verbogener Pins nötig
Das Programmieren kann an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit erfolgen als der Einbau
die Labels müssen nicht lichtdicht sein
defekte EPROMs behindern nicht den Arbeitsablauf und der Ersatzbedarf kann klar benannt werden
ein Löschgerät wird bei Vor-Ort- Einsätzen nicht gebraucht
es entstehen Neu-Beschaffungskosten
jede Änderung bedingt ein neues OTP- EPROM

In den meisten Fällen im kommerziellen Bereich sollte überprüft werden, ob mit OTP- EPROMs gearbeitet werden kann.


Beispiele:

Datei erstellen und Dateiformat auswählen:
Eprop+ Software starten, zuerst Datei und danach Bezugsdatei auswählen. Sie bewegen sich mit den Pfeiltasten durch die Fenster, um die Datei aus dem entsprechenden Verzeichnis auszuwählen. "..\" bedeutet ein Verzeichnis nach oben. Geben Sie ein Laufwerk (und Verzeichnis) in "Pfad:" an, gelangen Sie sofort in das existierende Verzeichnis. In "Datei:" rückt der Cursor mit der Leertaste ans Ende des Eintrages; den eingetragenen Dateinamen mit Enter bestätigen und mit Klick auf OK das Fenster verlassen.
Erstellen Sie eine entsprechend benannte Datei, bevor Sie ein EPROM auslesen, denn das Auslesen überschreibt die im quadratischen Kontrollkasten benannte Datei. Verwenden Sie bitte die Endung *.bin, wenn Sie ein EPROM-Inhalt in eine Datei auslesen. So herrscht für Sie stets Klarheit über das Format der EPROM-Datei.
Andere Formate als das Binary- Format sollten Sie nur dann verwenden, wenn Ihr Update dies ausdrücklich verlangt. Sonderformate werden nur im industriellen Bereich eingesetzt.
Führen Sie Programmierungen generell nur nach erfolgreichem Leertest durch. Prüfen Sie, ob die Update- Datei im Binaryformat die gleiche Größe wie Ihr ausgewähltes EPROM aufweist (Angaben –Größe der Datei-- und –Größe des Bausteins—müssen gleich sein).
Bitte nutzen diese Möglichkeiten Fehler zu vermeiden.

Achtung:
Trotz der Menüoberfläche müssen Sie DOS- kompatible Dateinamen verwenden.
Datei Name (8 Zeichen) " . " Erweiterung (3 Zeichen)

EPROMs kopieren:
Erstellen Sie eine Datei, um das zu kopierende EPROM einzulesen. Verwenden Sie möglichst wieder die *.bin Endung. Legen Sie das EPROM in den Sockel ein, nachdem Sie den Typ ausgewählt haben. Mit –Aktion-- und –Auslesen-- lesen Sie nun den Inhalt des EPROMs in die Datei, direkt auf die Festplatte, ein.
Setzen Sie nun ein EPROM gleichen Typs ein und wählen Sie ggf. einen neuen Hersteller aus. Führen Sie nun unter –Aktion-- den –Leertest-- durch. Ist dieser erfolgreich, können Sie unter –Aktion-- und --Progr. + Verify-- das EPROM programmieren und nachfolgend auf Richtigkeit vergleichen lassen.

Flash- Bausteine und Exoten:
Allen voran gilt hier: Lesen Sie die Bausteine zu Ihrer Sicherheit in eine Datei ein. Einzelne Bausteine lassen sich innerhalb einer halben Sekunde löschen!
Führen Sie nochmals ein –Verifizieren-- auf die neue Datei aus.
Löschen Sie den Baustein nur nachdem Sie den genauen Typ selektiert haben. Verschiedene Hersteller löschen und programmieren nach verschiedenen Regeln, trotz nahezu identischen Bezeichnungen.
Der Baustein 28F002BC von Intel ist 40 polig., 28F002BX nur 32 polig.
Führen Sie nach dem Löschen einen --Leertest-- durch, ist dieser erfolgreich können Sie wie beschrieben Ihre Update- Datei auswählen und den Baustein programmieren.


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